
Beeinträchtigung der Sehfähigkeit
Wechselsprechanlagen zur Verständigung sowie Beschriftungsschilder zum Abtasten sind praktisch.
Kontrastfarben zum Beispiel durch verschiedene Bodenbeläge können die Unterscheidung zwischen ebenen Flächen und Treppenstufen erleichtern.
Die Anbringung von Treppengeländern an beiden Seiten der Treppe und das Vermeiden von Wendeltreppen kann die Sturzgefahr einschränken.
Außerdem ist es hilfreich, wenn die Geländer über das Treppenende hinaus fortführen.
Große Fenster ermöglichen eine hohe Ausleuchtung von Innenräumen.
Ein wichtiger Anhaltspunkt ist die Anbringung von Lichtschaltern und Armaturen in gleicher Höhe.
Außerdem sollten keine Gegenstände in den Gehbereich hineinragen,wie aufschlagende Fensterflügel.
Die Arbeitsbereiche (Schreibtisch, Küche) sollten möglichst einzeilig und ohne Niveauunterschied beschaffen sein.
Schwerhörigkeit
Bei Schwerhörigkeit hilft es Türklingeln mit Lichtsignalen zu kombinieren. Solche Kontrollleuchten sollten sollten in allen Räumen angebracht werden. Die Auswahl der Montagepunkte spielt eine große Rolle. Sind diese Leuchten nicht in Hauptblickrichtung montiert werden sie kaum wahr genommen!
Bewegungseinschränkung
Bei Schwierigkeiten beim Aufstehen und Niedersetzen, Ein- und Aussteigen aus der Badewanne gibt es Hilfsmittel, um die Belastung zu senken. Neben Katapultsitz und höhenverstellbarem WC sind Stützgriffe wichtig. Wesentlich mehr Platzbedarf sollte in allen Räumen berechnet werden. Ein stufenloses Haus ist die optimale Lösung. Eine behindertengerechte Bauweise für Rollstuhlfahrer zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass alle Arbeitsflächen unterfahrbar sind. Treppen sollten gänzlich vermieden werden. Bei Störungen in den Greif- und Haltefunktionen ist es wichtig, dass Schalter und Armaturen leicht zu handhaben sind. Stützgriffe und Handläufe wirken unterstützend. Dabei müssen Handläufe und Geländer gut zu umfassen und frei auslaufend sein. Bei Fenstern über Arbeitsflächen sind die Knebel oft nur schwer zu erreichen. Eine Stellmöglichkeit für einen Rollstuhl im Eingangsbereich ist nie verkehrt. Breitere Flure sind von Vorteil. Badewannen, Toiletten und Waschbecken verdienen besondere Beachtung. Hier muss bei der Planung ausreichend Platz für den Rollstuhl und eine helfende Person eingeplant werden.
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