
Kinderzimmer sind Räume zum spielen.
Sie sollten nicht nur als Notbehelf bei schlechtem Wetter und als Schlafunterkunft dienen.
Die Kleinen werden sich schon etwas einfallen lassen, um ihren Bewegungs- und Erlebnisdrang
ausleben zu können.
So manch tolle Idee ist mitunter nicht ganz ungefährlich!
Also sollte es möglich sein schnell mal einen Blick ins Zimmer werfen zu können.
Die Unfallrisiken werden aber auch oft von den Erwachsenen vorprogrammiert:
Unzureichende, ungesicherte Steckdosen, Kabelknäuel, Sitzmöbel oder Spieltische direkt am
Fenster, unbefestigte Stehregale, falsche Tische, Hochbetten ohne zweckmäßige Aufstiegshilfe
bilden Gefahrenquellen, die sehr schnell zu schmerzhaften Verletzungen führen können.
Wenn dann noch Tische mit abgerundeten Kanten und hoher Kippsicherheit aufgestellt sind,
ist schon eine Menge getan.
Und damit nicht genug. Diesen Zimmern kommt eine ganz besondere Aufgabe zu.
Sie müssen in der Lage sein "mitwachsen" zu können.
Wie schnell kleine Kinder groß werden will man kaum glauben.
Aus einem Spielzimmer muss ein Jugendzimmer werden können, mit genügend Platz für
Schulsachen, die größer werdende Garderobe, etwas Platz für einen Computer, und sich
entwickelnde Hobbys.
Oft bewohnen "die Kleinen" ihr Zimmer bis nach einem Studium.
Dann reicht der Platz kaum noch aus.
Eine Telefondose und eine Steckdose für das Fernsehen sollten dann schon vorhanden sein.
Ein Zimmer unter 10 Quadratmetern bringt dann eine Menge Probleme mit sich.
Begehbare Schränke schaffen hier viele Möglichkeiten.
Als Kleinkind eine Burg im Schrank? Wer hat so etwas schon?
Für Erwachsene ist diese Lösung immer noch praktisch.
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